|
Ansprechpartner: Hans Schmidt, Manfred Waldhier
Der Begriff Camera obscura kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "dunkle Kammer". Die Camera obscura wurde viele Jahrhunderte vor der Photographie erfunden. Leonardo da Vinci (1452 bis 1519) analysierte am trefflichsten die Erscheinungen in der Camera obscura. So schreibt er zu diesem Thema:
Wenn die Fassade eines Gebäudes, ein Platz oder eine Landschaft von der Sonne beleuchtet werden, und man bringt auf der gegenüberliegenden Seite in der Wand einer nicht von der Sonne getroffenen Wohnung ein kleines Löchlein an, so werden alle erleuchteten Gegenstände ihr Bild durch diese Öffnung senden und werden umgekehrt erscheinen. Wenn diese Bilder von einem durch die Sonne beleuchteten Ort entstehen und man sie in der Wohnung auf einem Papier auffängt, so werden sie wie eigens auf dem Papier gemalt erscheinen. Das Papier muss sehr dünn sein und von der Rückseite betrachtet werden
|
Der Rundumblick über Ingolstadt

|
Im Jahr 2000 baute der Schanzer Photoclub Ingolstadt e.V. ihre erste begehbare Camera obscura. Diese stand fünf Jahre auf dem Wasserturm, nähe Friedrich-Ebert-Straße.
Um die Attraktivität zu erhöhen, bauten wir 2006 auf dem Neuen Rathaus unsere neue Camera obscura. Sie steht in 27 m Höhe und garantiert einen gigantischen Ausblick über die Dächer der Altstadt.
Vorführung:
von April bis Oktober, bei schönem Wetter, jeden Samstag um 11:00.
Treffpunkt: Touristen Info Altes Rathaus.